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    Derinkuyu

    Türkei

    Derinkuyu

    SehenswürdigkeitUNESCOKultur

    Derinkuyu liegt im Süden Kappadokiens an der Straße von Nevşehir nach Niğde und ist für seine unterirdische Stadt bekannt. Rund 85 Meter tief reichen die Gänge, Hallen und Ställe, in denen einst bis zu 20.000 Menschen Schutz fanden.

    von Felix Gillen

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    Derinkuyu liegt im Süden Kappadokiens an der Straße von Nevşehir nach Niğde und ist für seine unterirdische Stadt bekannt. Rund 85 Meter tief reichen die Gänge, Hallen und Ställe, in denen einst bis zu 20.000 Menschen Schutz fanden. Wenige Kilometer nördlich liegt die zweite große Untergrundstadt, Kaymaklı, beide gehören zum UNESCO-Welterbe Göreme.

    Sehenswürdigkeiten in Derinkuyu

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Unterirdische Stadt Derinkuyu
    Historische Stätte

    1Unterirdische Stadt Derinkuyu

    Die Anlage reicht rund 85 Meter tief und bot bis zu 20.000 Menschen samt Vieh und Vorräten Schutz. Erweitert wurde sie vor allem zwischen etwa 780 und 1180, als die Bewohner vor arabischen Heeren Zuflucht suchten. Rollsteine aus Fels verschlossen die einzelnen Ebenen, auf der untersten liegt eine Kirche. Die Gänge sind eng und niedrig, mit Platzangst ist der Besuch schwierig.
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    Unterirdische Stadt Kaymaklı

    2Unterirdische Stadt Kaymaklı

    Die zweite große unterirdische Stadt der Gegend liegt rund zehn Kilometer nördlich von Derinkuyu an der Straße von Nevşehir nach Niğde und ist seit 1964 für Besucher geöffnet. Erste Höhlen im weichen Vulkangestein legten vermutlich schon die Phryger an. In byzantinischer Zeit wurde die Anlage stark erweitert und diente der christlichen Bevölkerung während der arabisch-byzantinischen Kriege als Zuflucht. Tunnel von acht bis neun Kilometern Länge sollen sie mit Derinkuyu verbunden haben.
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    Restaurants in Derinkuyu

    1

    Derinkuyu Doyum Restaurant

    Einfaches Lokal im Ortszentrum mit preiswerter türkischer Hausmannskost und Kebab, gut für eine Pause nach dem Besuch der unterirdischen Stadt.
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    Essen & Trinken

    Derinkuyu gehört zur Provinz Nevşehir, deren Küche auf Tontöpfe und Trockenfrüchte setzt.

    Testi Kebabı

    Fleisch und Gemüse garen im versiegelten Tonkrug, der am Tisch aufgeschlagen wird.

    Nevşehir Mantısı

    Kleine Teigtaschen mit Hackfleisch, dazu Knoblauchjoghurt, scharfe Butter, Sumach und Minze.

    Kuru Kaymak

    Getrockneter Rahm aus über Holzfeuer erhitzter Milch, meist mit Honig serviert.

    Kultur & Geschichte

    Zuflucht unter der ErdeDie Anlage wurde vor allem zwischen etwa 780 und 1180 erweitert, während der arabisch-byzantinischen Kriege. Die christliche Bevölkerung konnte sich mit Vieh und Vorräten verstecken und jede Ebene mit Rollsteinen verschließen. Ein acht bis neun Kilometer langes Tunnelsystem verband Derinkuyu mit Kaymaklı.Wiederentdeckung1963 durchbrach ein Bewohner bei Umbauarbeiten eine Kellerwand und stieß auf einen Raum dahinter. Seitdem wurden mehr als 600 Zugänge gefunden, manche unter Privathäusern.KaymaklıDie Untergrundstadt von Kaymaklı ist seit 1964 für Besucher geöffnet, vier Ebenen sind zugänglich. Ihre Gänge sind niedriger, enger und steiler als in Derinkuyu. Zu sehen sind ein Stall, eine Kirche mit Taufbecken, Vorratskammern, Pressen für Wein oder Öl und ein Andesitblock mit 57 Mulden, in dem Kupfer kalt geformt wurde.

    Anreise & Unterwegs

    AnreiseKaymaklı liegt rund 19 Kilometer südlich von Nevşehir an der Straße nach Niğde, Derinkuyu weiter südlich an derselben Strecke. Viele Tagestouren aus Göreme verbinden eine der unterirdischen Städte mit dem Ihlara-Tal und dem Kloster Selime.Vor OrtEnge: Die Gänge sind schmal und niedrig, in Kaymaklı noch enger und steiler als in Derinkuyu. Mit Platzangst ist der Besuch schwierig.Zugänglich: Nur ein Teil der Ebenen ist geöffnet, in Kaymaklı sind es vier.TippBesuche eine der beiden Städte gründlich statt beide im Eiltempo: Die Anlagen ähneln sich, Derinkuyu ist tiefer, Kaymaklı verwinkelter.

    Unterkünfte in Derinkuyu

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    Campingplätze in Derinkuyu

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    Campingplätze im 15km Radius
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    Campingplätze finden
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    Stellplätze & Camping

    In der Umgebung

    Göreme

    Göreme

    Göreme ist ein Ort mit rund 2.000 Einwohnern im Zentrum Kappadokiens, umgeben von Tälern voller Feenkamine. Hier liegen das Freilichtmuseum mit seinen Felsenkirchen und die Wanderwege durch Rosen-, Rotes und Liebestal, über denen bei Sonnenaufgang die Ballone fahren. Viele alte Höhlenhäuser sind heute Hotels, Uçhisar und Çavuşin erreichst du zu Fuß durch die Täler.
    Kappadokien

    Kappadokien

    Kappadokien liegt im Herzen Anatoliens, etwa eine Flugstunde von Istanbul entfernt, auf einem Hochplateau über 1.000 Metern. Feenkamine, Felsenkirchen mit byzantinischen Fresken und unterirdische Städte machen die Region zu einem der bekanntesten Reiseziele der Türkei. Der Göreme-Nationalpark und die Felsstätten Kappadokiens stehen seit 1985 auf der UNESCO-Welterbeliste.
    Ürgüp

    Ürgüp

    Ürgüp ist eine Kleinstadt mit knapp 25.000 Einwohnern im Herzen Kappadokiens und gilt als Hauptort des regionalen Weinbaus. Steinhäuser aus osmanischer Zeit, Höhlenhotels in den Felswänden und der Wunschhügel Temenni prägen das Zentrum. Am westlichen Ortseingang stehen die Feenkamine Üç Güzeller, wenige Kilometer südlich liegt das Dorf Mustafapaşa mit seinen griechischen Herrenhäusern.
    Ihlara-Tal

    Ihlara-Tal

    Das Ihlara-Tal ist eine bis zu 150 Meter tiefe Schlucht im Südwesten Kappadokiens, etwa anderthalb Autostunden von Göreme entfernt. Der Fluss Melendiz hat sie in den Tuff des Vulkans Hasan Dağı gegraben, in ihren Wänden liegen rund 50 Felsenkirchen. Ein Wanderweg folgt dem Wasser rund 14 Kilometer von Ihlara über Belisırma bis zum Felsenkloster von Selime.
    Hattuşa

    Hattuşa

    Hattuşa war ab etwa 1650 v. Chr. die Hauptstadt der Hethiter und steht seit 1986 auf der UNESCO-Welterbeliste. Die Ruinen liegen beim Ort Boğazkale in der Provinz Çorum, rund zwei Autostunden östlich von Ankara. Stadtmauern, Löwen- und Sphinxtor, der Große Tempel und das Felsheiligtum Yazılıkaya zeigen, wie die Hethiter bauten und ihre Götter verehrten.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash, Google Maps. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI