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    Florida

    USA

    Florida

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    Florida ist die Halbinsel im Südosten der USA zwischen Atlantik und Golf von Mexiko, im Norden grenzen Georgia und Alabama an.

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    Florida ist die Halbinsel im Südosten der USA zwischen Atlantik und Golf von Mexiko, im Norden grenzen Georgia und Alabama an. Du reist hierher wegen der rund 2.170 km langen Küste, der subtropischen bis tropischen Natur und der Raumfahrt- und Kolonialgeschichte.Im Süden schützt der Everglades-Nationalpark auf gut 6.100 km² die größte tropische Wildnis der USA, seit 1979 UNESCO-Welterbe. Südwestlich von Miami reihen sich die Florida Keys über 42 Brücken bis Key West, das rund 150 km vor Kuba liegt. Etwa 110 km weiter westlich liegt der Dry-Tortugas-Nationalpark mit Fort Jefferson, dritter Nationalpark des Staates ist Biscayne.An der Atlantikküste zeigt das Kennedy Space Center auf Merritt Island die Raumfähre Atlantis und eine Saturn-V-Rakete. Im Nordosten gilt das 1565 gegründete St. Augustine als älteste durchgehend bewohnte europäische Siedlung auf dem nordamerikanischen Festland. Im Landesinneren liegen um Orlando große Freizeitparks wie Walt Disney World und Universal Studios.

    Weitere Orte in Florida

    Miami

    Miami

    Miami liegt im Südosten Floridas an der Biscayne Bay, gegenüber auf einer Barriereinsel liegt Miami Beach. Du kommst wegen der Strände, der Art-déco-Architektur und der kubanisch geprägten Viertel.Im Art Deco District von Miami Beach stehen rund 960 historische Gebäude, die seit 1979 im National Register of Historic Places eingetragen sind. Die Hotels am Ocean Drive blicken auf den Lummus Park und den Strand. In Little Havana an der Calle Ocho spielen Einheimische im Máximo Gómez Park, bekannt als Domino Park, Domino. In Wynwood zeigen die Wynwood Walls seit 2009 Wandbilder und Skulpturen von mehr als 130 Künstlern, für den Besuch brauchst du ein Ticket.Miami International ist das größte Flugdrehkreuz zwischen den USA und Lateinamerika. In Downtown und Brickell fährt der Metromover kostenlos. Die warme Trockenzeit dauert von November bis April, die Hurrikansaison von Juni bis Ende November.

    Sehenswürdigkeiten in Florida

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Kennedy Space Center Visitor Complex
    Historische Stätte

    Kennedy Space Center Visitor Complex

    Besucherzentrum am Weltraumbahnhof auf Merritt Island an der Atlantikküste, rund eine Stunde östlich von Orlando. Zu sehen sind unter anderem das Space Shuttle Atlantis und eine Saturn-V-Rakete, mit etwas Glück erlebst du einen Raketenstart.
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    Castillo de San Marcos
    Burg / Schloss

    Castillo de San Marcos

    Die spanische Festung aus Muschelkalkstein in St. Augustine, der ältesten durchgehend besiedelten europäischen Stadt der USA, wurde ab 1672 gebaut. Über die Zugbrücke kommst du bis aufs Geschützdeck mit Blick auf die Matanzas Bay.
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    Everglades National Park (Shark Valley)
    Sehenswürdigkeit

    Everglades National Park (Shark Valley)

    Rund eine Stunde westlich von Miami am Tamiami Trail: Ein 24 km langer asphaltierter Rundweg führt durch das Grasland der Everglades zu einem Aussichtsturm. Du kannst ihn per Leihrad oder mit der Tram-Tour fahren und siehst unterwegs fast immer Alligatoren und Wasservögel.
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    Dry Tortugas National Park
    Nationalpark

    Dry Tortugas National Park

    Sieben kleine Inseln rund 110 km westlich von Key West, erreichbar nur per Fähre oder Wasserflugzeug. Hauptattraktion ist das unvollendete Fort Jefferson aus dem 19. Jahrhundert, rundherum kannst du in klarem Wasser schnorcheln.
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    Anreise und Unterwegs

    Für Everglades, Keys und Küstenorte brauchst du einen Mietwagen. In die Everglades kommst du über mehrere Zugänge, darunter Shark Valley am Tamiami Trail, Ernest F. Coe bei Homestead mit der rund 61 Kilometer langen Parkstraße nach Flamingo und Gulf Coast bei Everglades City.Von Miami nach Key West sind es auf der Straße rund 266 km, davon rund 182 km auf dem Overseas Highway.Dry Tortugas erreichst du nur per Boot oder Wasserflugzeug ab Key West.Reisezeit: Die Trockenzeit von Dezember bis März bringt die angenehmsten Temperaturen und die wenigsten Mücken. Die Hurrikansaison dauert von Juni bis November.

    In der Umgebung

    Wynwood und Design District

    Nördlich von Downtown liegen zwei Viertel, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten komplett neu erfunden haben. Wynwood war ab den 1920er-Jahren ein Textilviertel, in den 1940er- und 1950er-Jahren zogen viele Familien aus Puerto Rico hierher, und das Viertel bekam den Spitznamen Little San Juan. Als die Bekleidungsfabriken Anfang der 1990er-Jahre schlossen, standen die Lagerhallen leer.2009 ließ der Immobilienentwickler Tony Goldman gemeinsam mit dem Kurator Jeffrey Deitch die Außenwände mehrerer seiner Gebäude von Street-Art-Künstlern bemalen: Die Wynwood Walls waren geboren. Heute ist fast jede Fassade im Viertel bemalt, dazwischen liegen Galerien, Brauereien, Cafés und Bars.Gleich nördlich schließt der Design District an. Hier baute T. V. Moore in den 1920er-Jahren auf einer ehemaligen Ananasfarm ein Möbelhaus; ab den späten 1990er-Jahren kaufte der Entwickler Craig Robins mit seiner Firma Dacra zahlreiche Gebäude auf und holte Designer und später Luxusmarken wie Louis Vuitton, Dior und Hermès. Zwischen den Boutiquen steht viel öffentliche Kunst, etwa Buckminster Fullers Fly's Eye Dome, und das ICA Miami zeigt Gegenwartskunst bei freiem Eintritt.Beste Zeit: Komm am Nachmittag, wenn Galerien und Museen offen sind, und bleib für den Abend in Wynwood. Am zweiten Samstag im Monat findet der Wynwood Art Walk statt.

    Coral Gables

    Coral Gables ist eine eigene Stadt südwestlich von Downtown Miami und eines der ersten durchgeplanten Gemeinwesen der USA. Der Immobilienentwickler George Merrick entwarf sie während des Florida-Baubooms der 1920er-Jahre nach den Ideen der City-Beautiful-Bewegung; 1925 wurde sie offiziell gegründet. Der ursprüngliche Plan schrieb den Mediterranean-Revival-Stil vor, und so prägen bis heute Ziegeldächer, Arkaden, Brunnen und von Bäumen gesäumte Straßen das Bild. Den Spitznamen The City Beautiful trägt Coral Gables nicht ohne Grund.Im Zentrum liegt die Miracle Mile, die Geschäftsstraße, die Merrick als Hauptachse plante. Gleich daneben ist die Giralda Avenue seit 2017 eine Fußgängerzone mit Restaurants. Das Coral Gables Museum im alten Polizei- und Feuerwehrgebäude erzählt die Stadtgeschichte und dient zugleich als Besucherzentrum.Zwei Bauten aus Merricks Zeit solltest du nicht verpassen: den Venetian Pool, ein Freibad in einem ehemaligen Steinbruch, und das Biltmore Hotel, dessen Turm wie der Freedom Tower in Downtown von der Giralda in Sevilla inspiriert ist. Weiter südlich liegen der Campus der University of Miami und der Fairchild Tropical Botanic Garden.Beste Zeit: Vormittags in den Venetian Pool, bevor er voll wird, mittags auf der Miracle Mile essen und am Nachmittag durch Fairchild spazieren.

    Little Havana

    Little Havana liegt westlich von Downtown und ist seit den 1960er-Jahren das Herz des kubanischen Miami. Nach der Revolution von 1959 kamen Zehntausende Exilkubaner in die damaligen Viertel Riverside und Shenandoah, viele in der Erwartung, nur kurz zu bleiben. 1970 waren über 85 Prozent der Bewohner Kubaner. Seit den späten 1990er-Jahren sind viele Menschen aus Nicaragua, Honduras und anderen Ländern Mittelamerikas dazugekommen, die meisten Geschäfte werden aber weiterhin von Kubanern geführt.Die Lebensader ist die Calle Ocho, die SW 8th Street. Hier spielen ältere Herren im Máximo Gómez Park Domino, aus den Ventanitas, den Straßenfenstern der Cafés, gibt es Cafecito zum Mitnehmen, und auf dem Gehweg erinnern Sterne des Calle Ocho Walk of Fame an Stars wie Celia Cruz und Gloria Estefan. Am Cuban Memorial Boulevard stehen Denkmäler für die Kämpfer der Schweinebucht-Invasion von 1961.Little Havana ist kein Museumsviertel: Du kommst zum Essen, Kaffeetrinken und Zuhören. Abends spielen in Bars wie dem Ball & Chain Livebands, und an Salsa-Abenden ist die Tanzfläche voll.Beste Zeit: Am späten Vormittag, wenn im Domino-Park gespielt wird. Am letzten Freitag des Monats feiert das Viertel die Viernes Culturales mit Musik, Kunst und Ständen auf der Calle Ocho zwischen 14th und 17th Avenue, ab Mittag bis spät und mit freiem Eintritt.
    Miami

    Miami

    Miami liegt im Südosten Floridas an der Biscayne Bay, gegenüber auf einer Barriereinsel liegt Miami Beach. Du kommst wegen der Strände, der Art-déco-Architektur und der kubanisch geprägten Viertel.Im Art Deco District von Miami Beach stehen rund 960 historische Gebäude, die seit 1979 im National Register of Historic Places eingetragen sind. Die Hotels am Ocean Drive blicken auf den Lummus Park und den Strand. In Little Havana an der Calle Ocho spielen Einheimische im Máximo Gómez Park, bekannt als Domino Park, Domino. In Wynwood zeigen die Wynwood Walls seit 2009 Wandbilder und Skulpturen von mehr als 130 Künstlern, für den Besuch brauchst du ein Ticket.Miami International ist das größte Flugdrehkreuz zwischen den USA und Lateinamerika. In Downtown und Brickell fährt der Metromover kostenlos. Die warme Trockenzeit dauert von November bis April, die Hurrikansaison von Juni bis Ende November.

    Downtown und Brickell

    Downtown Miami und das südlich angrenzende Brickell bilden das Zentrum der Stadt: Hochhäuser, Banken, Hotels und dazwischen Parks an der Biscayne Bay. Brickell ist nach William und Mary Brickell benannt; Mary Brickell ließ die Brickell Avenue Anfang des 20. Jahrhunderts für Villen parzellieren. Ab den 1970er-Jahren verdrängten Bürotürme die Herrenhäuser, und Brickell wurde zu einem der größten Finanzviertel der USA. Heute wohnen hier vor allem Menschen in Apartmenttürmen, und die Straßen sind auch abends belebt.Für Besucher spielt sich vieles an der Bucht ab. Im Museum Park stehen das Pérez Art Museum mit seinen hängenden Gärten und das Frost Museum of Science mit großem Aquarium. Weiter südlich liegen der Bayfront Park, gestaltet vom Bildhauer Isamu Noguchi, und der Bayside Marketplace mit Läden und Bootsanlegern. Gegenüber erinnert der Freedom Tower an die 1960er-Jahre, als hier kubanische Flüchtlinge registriert wurden.Das Beste: Der Metromover, eine fahrerlose Hochbahn, ist kostenlos. Du gleitest über die Straßen, siehst die Skyline von oben und steigst aus, wo es dich interessiert.Beste Zeit: Museen am Vormittag, danach eine Runde mit dem Metromover. Am späten Nachmittag lohnt der Bayfront Park, abends die Rooftop-Bars in Brickell.