Fernweh: Startseite
    EntdeckenReiseführerReise planenMeine ReiseZuletzt besucht
    de|en
    Alle Orte & RegionenAlle HighlightsÜber FernwehHäufige FragenDatenschutzImpressum
    EntdeckenReiseführerReise planenMeine ReiseZuletzt besucht
    • Überblick
    • Orte in der Region
    • Videos
    • Rundreisen
    • In der Umgebung
    Masowien

    Polen

    Masowien

    Region

    Masowien (Mazowsze) ist mit rund 35.600 km² die flächenmäßig größte Woiwodschaft Polens und zählt etwa 5,5 Millionen Einwohner.

    von Felix Gillen

    1. Home
    2. Reiseziele
    3. Polen
    4. Masowien
    Masowien (Mazowsze) ist mit rund 35.600 km² die flächenmäßig größte Woiwodschaft Polens und zählt etwa 5,5 Millionen Einwohner. Die Region liegt im mittelpolnischen Tiefland zu beiden Seiten der mittleren Weichsel, durchzogen außerdem von Bug, Narew, Bzura und Pilica. Im Mittelpunkt steht die Hauptstadt Warschau, umgeben von Tiefland, Wäldern und Flusstälern. Am Stadtrand beginnt der Kampinos-Nationalpark mit Dünen und Sümpfen, westlich davon liegt in Żelazowa Wola das Geburtshaus von Fryderyk Chopin.
    Die meisten Reisenden kommen wegen Warschau nach Masowien: Die Hauptstadt mit ihrer wiederaufgebauten Altstadt, dem Königsweg bis Wilanów und Museen wie POLIN und dem Museum des Warschauer Aufstands ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Region. Weitere größere Städte sind Radom im Süden und Płock an der Weichsel. Für Ausflüge ins Grüne bietet sich der Kampinos-Nationalpark an, der 1959 gegründet wurde und seit 2000 UNESCO-Biosphärenreservat ist: Rund 360 km markierte Wanderwege und ein rund 145 km langer Radweg führen durch Kiefernwälder auf Sanddünen und Feuchtwiesen, in denen Elche leben. Etwa 46 km westlich von Warschau erinnert das Museum in Żelazowa Wola an Chopin, der hier 1810 geboren wurde. An Wochenenden finden dort Chopin-Rezitale statt, den aktuellen Spielplan veröffentlicht das Nationale Chopin-Institut.

    Weitere Orte in Masowien

    Warschau (Warszawa)

    Warschau (Warszawa)

    Warschau (Warszawa) ist seit 1596 Sitz des polnischen Königshofs und seit 1918 wieder Hauptstadt des Landes. Die Stadt an der Weichsel hat rund 1,86 Millionen Einwohner, im Ballungsraum leben je nach Abgrenzung 2,6 bis 3,5 Millionen Menschen. Ihr Gesicht ist von Brüchen geprägt: Nach dem Warschauer Aufstand vom 1. August bis 2. Oktober 1944 und der anschließenden gezielten Zerstörung durch die deutschen Besatzer war die Stadt größtenteils unbewohnbar. Danach entstand eine Mischung aus rekonstruierten Fassaden, sozialistischem Klassizismus und gläsernen Hochhäusern rund um den Kulturpalast. Die Altstadt wurde nach dem Krieg nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut, 1953 feierlich wiedereröffnet und 1980 als UNESCO-Welterbe anerkannt, gerade wegen dieses Wiederaufbaus. Vom Schlossplatz mit der Sigismundsäule und dem rekonstruierten Königsschloss führt der Königsweg über Krakowskie Przedmieście und Nowy Świat nach Süden, vorbei an Adelspalais bis zum Łazienki-Park und weiter zum Barockschloss Wilanów. Auf dem rechten Weichselufer liegt Praga, das im Krieg deutlich weniger zerstört wurde als das linke Ufer. In alten Fabriken wie dem Koneser-Areal an der Ząbkowska haben sich Lokale, Kulturorte und das Museum des polnischen Wodkas angesiedelt. Am linken Ufer unterhalb der Böschung zieht sich Powiśle mit dem Kopernikus-Wissenschaftszentrum und der Universitätsbibliothek an der Weichsel entlang. Muranów, vor dem Krieg ein überwiegend jüdisches Viertel und ab 1940 Teil des Ghettos, wurde nach 1945 großteils aus dem Schutt des Ghettos neu gebaut; hier steht heute das POLIN-Museum.

    Sehenswürdigkeiten in Masowien

    Entdecke die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

    Chopins Geburtshaus in Żelazowa Wola
    Museum

    Chopins Geburtshaus in Żelazowa Wola

    Im Seitenflügel des Gutshofs in Żelazowa Wola, rund 46 km westlich von Warschau, kam Fryderyk Chopin 1810 zur Welt. Das Museum ist eine Abteilung des Chopin-Museums des Nationalen Chopin-Instituts. Das Haus umgibt ein 1932 bis 1939 angelegter Park mit einem Chopin-Denkmal von Józef Gosławski. An Wochenenden finden Chopin-Rezitale statt, den Spielplan veröffentlicht das Institut.
    Auf Google Maps öffnen
    Kampinos-Nationalpark (Kampinoski Park Narodowy)
    Nationalpark

    Kampinos-Nationalpark (Kampinoski Park Narodowy)

    Der 1959 gegründete Nationalpark am nordwestlichen Stadtrand von Warschau ist rund 385 km² groß und seit 2000 UNESCO-Biosphärenreservat. Binnendünen mit Kiefern wechseln sich mit Sümpfen und Wiesen ab, der Elch ist das Symbol des Parks. Rund 360 km markierte Wanderwege und ein rund 145 km langer Radweg erschließen das Gebiet, im Wald liegt der Friedhof von Palmiry.
    Auf Google Maps öffnen

    Videos & Reiseberichte

    The Warsaw You've Never Seen Before: Eva zu Beck's Secret Sights

    Warsaw-born travel vlogger Eva zu Beck guides DW Travel through her home city, from the Old Town and the Museum of Life under Communism to street art in the Praga district and a traditional…

    Rundreisen durch die Region

    Polens Klassiker mit der Bahn

    Polens Klassiker mit der Bahn

    Knapp zwei Wochen mit dem Zug durch die großen Städte Polens: von der Hauptstadt Warschau nach Krakau, weiter nach Breslau, in die Backsteinstadt Thorn und zum Schluss an die Ostsee nach Danzig. Von Krakau aus lassen sich das Salzbergwerk Wieliczka und die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau als Tagesausflüge besuchen, von Danzig aus Sopot und die Marienburg. Die Fernzüge von PKP Intercity verbinden alle Etappen direkt, die längsten Fahrten dauern rund drei bis dreieinhalb Stunden. Ein Auto brauchst du auf dieser Route nicht.

    12 Tage
    9 Stopps
    Gabelflug

    In der Umgebung

    Warschau (Warszawa)

    Warschau (Warszawa)

    Warschau (Warszawa) ist seit 1596 Sitz des polnischen Königshofs und seit 1918 wieder Hauptstadt des Landes. Die Stadt an der Weichsel hat rund 1,86 Millionen Einwohner, im Ballungsraum leben je nach Abgrenzung 2,6 bis 3,5 Millionen Menschen. Ihr Gesicht ist von Brüchen geprägt: Nach dem Warschauer Aufstand vom 1. August bis 2. Oktober 1944 und der anschließenden gezielten Zerstörung durch die deutschen Besatzer war die Stadt größtenteils unbewohnbar. Danach entstand eine Mischung aus rekonstruierten Fassaden, sozialistischem Klassizismus und gläsernen Hochhäusern rund um den Kulturpalast. Die Altstadt wurde nach dem Krieg nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut, 1953 feierlich wiedereröffnet und 1980 als UNESCO-Welterbe anerkannt, gerade wegen dieses Wiederaufbaus. Vom Schlossplatz mit der Sigismundsäule und dem rekonstruierten Königsschloss führt der Königsweg über Krakowskie Przedmieście und Nowy Świat nach Süden, vorbei an Adelspalais bis zum Łazienki-Park und weiter zum Barockschloss Wilanów. Auf dem rechten Weichselufer liegt Praga, das im Krieg deutlich weniger zerstört wurde als das linke Ufer. In alten Fabriken wie dem Koneser-Areal an der Ząbkowska haben sich Lokale, Kulturorte und das Museum des polnischen Wodkas angesiedelt. Am linken Ufer unterhalb der Böschung zieht sich Powiśle mit dem Kopernikus-Wissenschaftszentrum und der Universitätsbibliothek an der Weichsel entlang. Muranów, vor dem Krieg ein überwiegend jüdisches Viertel und ab 1940 Teil des Ghettos, wurde nach 1945 großteils aus dem Schutt des Ghettos neu gebaut; hier steht heute das POLIN-Museum.
    Podlachien

    Podlachien

    Podlachien (Podlasie) liegt im äußersten Nordosten Polens an der Grenze zu Belarus. Hauptstadt der Woiwodschaft ist Białystok. Die Region ist seit Jahrhunderten von mehreren Kulturen geprägt: Neben der polnischen Mehrheit lebt hier die belarussische Minderheit, orthodoxe Kirchen stehen neben katholischen, und bis zum Zweiten Weltkrieg stellten Juden in vielen Städten einen großen Teil der Bevölkerung. Für Reisende ist Podlachien vor allem ein Ziel für Naturerlebnisse. Im Südosten liegt der Białowieża-Wald mit seinen Wisenten, nordwestlich von Białystok das weite Moor- und Flusstal der Biebrza mit dem größten Nationalpark Polens. Dazwischen liegen kleine Städte wie Tykocin am Narew, deren Geschichte eng mit dem jüdischen Erbe der Region verbunden ist.
    Nikolaiken (Mikołajki)

    Nikolaiken (Mikołajki)

    Nikolaiken (Mikołajki) ist eine Kleinstadt mit gut 3.300 Einwohnern im Herzen der Masurischen Seenplatte. Der Ort liegt an der Engstelle zwischen dem Tałty-See und dem Nikolaiker See, die hier ineinander übergehen, und nur wenige Kilometer vom Spirdingsee (Śniardwy), dem größten See Polens. Erstmals erwähnt wurde Nikolaiken 1444, die Stadtrechte erhielt es 1726. Heute ist Nikolaiken eines der wichtigsten Segelzentren Masurens. Am Ufer reihen sich Marina, Anleger der Ausflugsschiffe und Vermieter von Hausbooten. Das Zentrum ist klein: Rund um den Marktplatz und den Kirchplatz liegen Restaurants und Pensionen, eine 2016 fertiggestellte Fußgängerbrücke verbindet die Uferpromenaden über die Seenenge. Etwa fünf Kilometer östlich liegt der Łuknajno-See, ein Naturreservat und UNESCO-Biosphärenreservat mit einer der größten Höckerschwan-Kolonien Europas. In der Umgebung liegt auch die Krutynia, ein beliebter Fluss für Kanutouren.
    Allenstein (Olsztyn)

    Allenstein (Olsztyn)

    Allenstein (Olsztyn) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Ermland-Masuren und mit gut 165.000 Einwohnern die größte Stadt der Region. Sie liegt am Fluss Łyna (Alle) im historischen Ermland und wurde 1353 gegründet. Über der Altstadt steht die Burg des ermländischen Domkapitels, in der Nikolaus Kopernikus ab 1516 als Administrator der Kapitelgüter wohnte. Seit 1999 ist Allenstein zudem Sitz der Universität Ermland-Masuren. Den Kern bildet die Altstadt (Stare Miasto) mit dem Hohen Tor, Resten der mittelalterlichen Stadtmauer, dem spätgotischen Alten Rathaus und der Konkathedrale St. Jakobus. Um sie herum liegen die Innenstadt (Śródmieście) und Viertel wie Kortowo, Zatorze und Jaroty, insgesamt gliedert sich die Stadt in 23 Stadtteile. Ungewöhnlich für eine Großstadt ist der Anteil an Wasser und Wald: Innerhalb der Stadtgrenzen liegen mehr als zehn Seen, der größte ist der Ukiel mit dem Stadtstrand, dazu kommt ein großer Stadtwald. Allenstein ist deshalb ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge ins Ermland und in die Masurische Seenplatte.
    Kazimierz Dolny

    Kazimierz Dolny

    Kazimierz Dolny liegt am Ostufer der Weichsel, etwa 50 km westlich von Lublin, und hat rund 2.500 Einwohner. Erstmals 1249 erwähnt, war der Ort ein Hafen für den Getreidehandel auf der Weichsel. Nach dem Brand durch schwedische Truppen 1656 und dem Ende des Getreidehandels verlor er an Bedeutung, ab dem späten 19. Jahrhundert brachten Maler, Schriftsteller und Sommergäste neues Leben in die Stadt.Mittelpunkt ist der Marktplatz mit den Renaissance-Bürgerhäusern der Familie Przybyła, unweit davon steht das Haus Celej mit einer Abteilung des Weichselmuseums. Dazu kommen die Pfarrkirche, die Burgruine und der Drei-Kreuze-Berg mit Blick über das Weichseltal. Rund um den Ort ziehen sich Lössschluchten durch den Landschaftspark Kazimierz, dazu kommen alte Getreidespeicher.Ort und Umgebung stehen seit 1994 als polnisches Geschichtsdenkmal unter Schutz. An Sommerwochenenden ist es voll, unter der Woche und in der Nebensaison geht es ruhiger zu.

    Quellen & Methode

    • Fotos: Wikimedia Commons, Unsplash. Die Urheber stehen jeweils am Bild.
    • Ortsdaten wie Adressen und Bewertungen stammen aus Google Maps.
    • Video-Reportagen: The Warsaw You've Never Seen Before: Eva zu Beck's Secret Sights
    • Die Inhalte beruhen auf Web-Recherche aus öffentlichen, nachvollziehbaren Quellen. So entstehen die Inhalte · Die Rolle von KI